Die Kolpingfamilie Borken gratuliert:

65 Jahre Mitgliedschaft


(Texte und Fotos: Ingrid Kuth)


Wilhelm König

65 Jahre ist Wilhelm König schon Mitglied im Kolping.
Nur Handwerksgesellen wurden damals aufgenommen und als ausgelernter Schuhmacher erfüllte er diese Vorraussetzung. Das Elternhaus stand in der Heilig-Geist-Straße, wo er nach dem Krieg als Schuhmachermeister sich selbstständig machte.

Wider dem Motto „Schuster bleib bei deinen Leisten“ wechselte Wilhelm König zum Finanzamt.

1958 hat er seine Margret aus Raesfeld geheiratet, ist Vater von 3 Kindern und 4 Enkelkindern. Sein  liebstes Hobby war, mit Fritz Mels zusammen Musik zu machen.

Arnold van der Beck

Auch Arnold van der Beck reiht sich in die Reihe der Jubilare zur  65-jährigen Mitgliedschaft ein.
1941 hatte er die Lehre als Fahrrad- und Nähmaschinen Feinmechaniker in Rhede beendet. Er war der einzige Sohn und sollte das Fahrradgeschäft in der Brinkstraße, heute Elektro Lammering, übernehmen. Doch er wurde eingezogen und kam erst 1948 aus der Gefangenschaft zurück.
Bis 1966 betrieb er das elterliche Geschäft, wechselte aber dann in die „Handwerkerabteilung“ des St. Marien-Hospital Borken. Heute, fast 83-jährig, wohnt er mit seiner Frau Katharina in der Johann- Walling- Str. 9. Zur Familie zählt noch eine Tochter.

Willi Hellenkamp


65 Jahre
Mitgliedschaft konnte Willi Hellenkamp am 04.Mai feiern.
1938 aus der Schule entlassen, half er für kurze Zeit seinem Onkel in der Landwirtschaft, ging dann bei der Bäckerei Niehoff in Arbeit und verteilte Brötchen und Brote. Doch der Krieg holte auch ihn von 1942 bis 1948. In englischer Gefangenschaft half er „Miss Doris Balfouer“ einen neuen Garten anzulegen. Dieser Kontakt wurde über Jahre noch schriftlich aufrechterhalten.
Das Elternhaus in „Bünings Wäldchen“ lag in der Nähe der Bahngleise und blieb erhalten. Wieder in der Heimat fing Willi erneut bei „Hollstegge“ an. Die Brotfabrik befand sich damals  an der Weseler Landstraße, dem heutigen „Betten Siepe“.
Er wechselte dann zu Bierbaum, wo er 1949 für einen Stundenlohn von 87,5 Pfennige arbeitete. Bierbaum vergrößerte sich und Willi war der Erste, der innerhalb des Betriebes das Fahrrad benutzte. Seine Frau Ursula, geb. Roleff aus Gemen, hat er in der Fabrik kennen gelernt. 1954 wurde geheiratet. Es kamen 4 Kinder, und inzwischen sind die beiden auch schon Oma und Opa von 13 Enkelkinder.

Als Hobby liebt Willi das Radfahren, und wöchentlich geht er gerne zum Schwitzen in die Sauna.

 

Fritz Mels

Herr Fritz Mels, Turmstr. 17, 46325 Borken, ist seit 65 Jahren Mitglied der Kolpingfamilie Borken.

Arnold Contzen

Seit dem 12.Mai 1946 ist Arnold Contzen Mitglied im Kolping. Während seiner 60 -jährigen Mitgliedschaft gehörte er der Kolpingfamilie Meppen, Münster Zentral und Münster Nord und Borken an. Geboren ist Arnold in Viersen. Nach Niederpleiß und Magdeburg fand der Vater schließlich Arbeit in Meppen und dort machte Arnold eine Lehre zum Vermessungstechniker. Über seine Freunde wurde er an Kolping heran geführt. 1947 wurde der Vater nach Münster versetzt und Arnold  begann aktiv Kolpingarbeit zu leisten. Er war u.a. Mitbegründer der Kolpingfamilie Münster Nord. Arbeit hatte er bei der Regierung; Amt für Bodenschätzung. 1953 lernte er auf dem Sent seine Josefa kennen. Er war damals mit seinem Freund Engelbert Schleiter unterwegs, Josefa ihrerseits mit der Freundin Hetti Kauling. Die beiden waren aus Borghorst angereist zum „ Scheesken“ fahren. (Fahrgeschäfte auf dem Sent). Im August 1957 wurde in Borghorst geheiratet. Als Zeichen der Verbundenheit, nahm sogar eine Bannerabordnung an der Feier. (s. Foto). Seit 1961 arbeitete Arnold beim Katasteramt in Borken und gehörte dann zur Kolpingfamilie Borken. Wieder sehr aktiv, war er von 1978 – 1980 Vorsitzender. Zur Familie gehören zwei Kinder und  4 Enkel und die gehören, neben Lesen, zu seinen liebsten Hobbys.


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60 Jahre Mitgliedschaft

Johannes Rawert

Vor 60 Jahren trat Johannes Rawert dem Kolping bei.

Genau genommen war es am 12.Mai 1946 in Borken. Schon damals wohnte der Schreinermeister im Piepershagen 7. Das Haus, 1945 zerbomt und ausgebrannt, war wieder aufgebaut worden. 1956 wurde dann die Schreinerei gegründet, die heute vom Neffen, auch Johannes, geleitet wird.

Der Senior ist heute 78 Jahre alt und seit 51 Jahre mit seiner Elly verheiratet.
Seine Hobbys sind: Wandern, Fahrrad fahren, Lesen, Karten spielen und Reisen.

Hans Grevenbrock

Auch Hans Grevenbrock kann auf 60 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Der rüstige 87-jährige Rentner lebt mit seiner Frau Elfriede in Borken, Novalisstr.14. Geboren ist er in Ramsdorf, wo er auch 1946 dem Kolping beitrat. Der gelernte Installateur fand nach dem Krieg - er war selber 6 Jahre Soldat gewesen - eine Anstellung in einem  Krankenhaus in Oberhausen. Dort war er lange Zeit als technischer Leiter tätig. 1966 zogen die Grevenbrocks mit ihren 4 Kindern nach  Borken. Die sind nun erwachsen und so haben Hans und Elfriede jetzt Zeit für ihre 8 Enkelkinder.

Wilhelm Schepers

Am 1.Dez. 1946 ist Wilhelm Schepers dem Kolping beigetreten. Schon mit 19 Jahren war er Geselle als Holzdrechsler und Tischler. Die Ausbildung hatte er im elterlichen Betrieb gemacht, der früher in der Nähe der heutigen Johanniskirche lag. Der Hausname „Schepers“ ist vom Plattdeutschem „Schiffer“ abgeleitet.
Nach dem Krieg lernte er weiter zum Stuhlbaudrechsler Meister. Er war einziger Sohn und zog 1960 mit dem Betrieb nach Gemen..Oft war er Gast in Kolping-Häusern, wenn er betrieblich unterwegs war. Auch Fort- und Weiterbildungskurse vom Kolping förderten seinen Werdegang. Hauptsächlich Stühle und Bänke wurden im Betrieb Schepers angefertigt. Getreu dem Motto: „Stühle Münsterländer Art aus westfälischer Eiche“.

Heute  lebt der 79-jährige  mit seiner Frau Ida in Borken-Gemen an der Ahauserstr. 43. Zu Familie zählen 3 Kinder und 4 Enkelkinder.

Heinrich Mengelkamp

60 Jahr Mitgliedschaft beim Kolping hat Heinrich Mengelkamp schon auf dem  „Buckel“. Der gelernte Gärtnermeister ist in Selm geboren und hat seine Lehre bei Thies in Buldern gemacht.
Nach Borken wurde er durch eine Annonce  gelockt. Die damalige Gärtnerei Westermann suchte Unterstützung  und brauchte einen Friedhofsgärtner. Der Betrieb stand noch in den Kinderschuhen und Heinrich Mengelkamp half  kräftig beim Aufbau mit. Hier begegnete er auch seiner ersten Frau.
Viele Jahre hat er hier gearbeitet und seinen Beruf zum Hobby gemacht; besonders die Friedhofs-Gärtnerei. Heute ist der „ Mitgliedschafts-Jubilar“ 87 Jahre alt und lebt mit seiner zweiten Frau in Borken an der Weseler Landstr. 143. 2 Kinder, 5 Enkel und 12 Urenkel sind sein ganzer Stolz.

 

Heinz Gördes

Seit dem 5. Dezember 1946 ist Heinz Gördes, Gerhart-Hauptmannstr. 10, Borken Mitglied in der Kolpingfamilie Borken.

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50 Jahre Mitgliedschaft

 

Alfons Mäsing

Am 1.September 1956  trat Alfons Mäsing in den „Katholischen Gesellenverein" Kolping  ein.
Diesen Schritt machte er in Baden in der Schweiz, wo er in seinem erlernten Beruf als Gärtner Auslandserfahrung sammelte. Doch sein „Wanderbuch" zeigt, wie es damals so üblich war, noch einige Stationen. So war er noch in Ludwigsburg und Bocholt. 1960 legte er in Bad Godesberg seine Meisterprüfung als „Gärtner Meister" ab. Heute, 73 Jahre jung, lebt er in Borken, Butenwall 20, ist seit 45 Jahren verheiratet und hat 3 Söhne und 7 Enkel.
Seine Hobbys sind: Fotografieren, Wandern, Karten spielen, Lesen und mit dem Fahrrad fahren.

Paul Mitscherling

Paul Mitscherling, 68 Jahre, gebürtig aus Weseke, trat vor 50 Jahren in Borken dem Kolping bei.. Das war aber nur unter bestimmten Vorraussetzungen möglich.
1.man musste Geselle sein
2.man musste eine so genannte „ Vorbereitungsgruppe“ besuchen.

1952 ging er bei Peuten in die Lehre und wurde zum Klempner und Installateur ausgebildet; die Vorbereitungsgruppe besuchte er freitags abends im Kolping Haus Borken. Hier lernte er alles über die Geschichte und das Leben von Adoph Kolping.
Das Kolping Haus diente damals noch als Übernachtungshaus für Wandergesellen und wurde bewirtschaftet von Matthias und Sophia Scholtholt.
Paul Mitscherling hat u.a. 33 Jahre als Rohrnetzmeister bei den Borkener Stadtwerken gearbeitet.
Er ist verheiratet, hat eine Tochter und wohnt in der Kapellenstraße 8.
Sein größtes Hobby ist sein schöner Garten.

Alfred Kass

Ein halbes Jahrhundert, also 50 Jahre ist Alfred Kass Mitglied der Kolpingfamilie Borken. Der gebürtige Borkener ging 1953 bei Bußkönning an der Heidenerstr. in die Lehre und wurde zum Maler ausgebildet.

1956 war die Lehrzeit um und dann trat er dem „ katholischem Gesellenverein“ bei. Arbeit hatte er dann bei der Firma Knuf von wo er 1960 für die Bundeswehr gezogen wurde. Stationiert war er im „Teufelsmoor“ bei Bremen. Anschließend fand er in heimatlichen Gefilden wieder Arbeit; bei Firma Fooke blieb er bis 1985. Doch wer arbeitet, soll auch feiern. Der Karneval hatte es Alfred angetan. Damals ging „ man „ in die „ Bullenhalle“  zur Feier der KKC;

K= Kolping; K = KAB; C =CAJ. In dieser Zeit lernte er auch seine Erna kennen. Sie kommt gebürtig aus Krechting und arbeitete im Haushalt bei Veelken am Markt. Alfred war als Anstreicher bestellt worden, und so knüpften sich da die ersten Bande. 1964 wurde geheiratet; dazu kamen 4 Kinder und 8 Enkelkinder.

Seine Hobbys sind: Schwimmen, Radfahren und der schöne Garten.

Michael Stoll

Ein Bayer in Borken – und seit 50 Jahren Mitglied im Kolping.

Die Rede ist von Michael Stoll. Geboren ist er 1934 in Freisingen. Mit 15 Jahren, so war es früher üblich, begann er seine Lehre als Zitat: „SPD d.h. Sattler, Polsterer, Dekorateur.“ Der fertige Geselle arbeitete dann noch 3 Jahre in Freisingen, ging aber dann nach Altdorf in die Schweiz, Kanton Uri. Hier trat er dem „ katholischen Gesellenverein“ bei. Aber hier lernte er auch „seine“ Christel kennen. Damals noch Christel Ehling, war als Kindermädchen in Altdorf in Anstellung. Sie ging 1958 nach Borken zurück.
Aus den Augen, aber nicht aus dem Sinn; so wurde der Kontakt über Briefe aufrecht erhalten. Michael machte seinen „Meister“ in Frankfurt und ging dann nach Altdorf zurück. 1960 gab es dann Arbeit für ihn in Borken, 1962 wurde geheiratet und 1963 machten sich die „Stolls“ selbstständig. Als Autopolsterer fing man in der Bullenkämpe 26 an, nahm aber bald die Sparte Gardinen dazu. Noch heute sind beide im Geschäft tätig, denn Werkstatt und Nähstube befinden sich noch immer im eigenen Haus.

Das Geschäft, das inzwischen vom Neffen geleitet wird, befindet sich an der Heidener Straße.

(Anmerkung von Ingrid: "Michael hat so lebhaft erzählt und die Zeit war leider begrenzt, so dass ich vergessen habe ihn nach seinen Hobbys zu fragen. Hol ich nach, versprochen.")

 

40 Jahre Mitgliedschaft

 

Werner Finke

Finke Werner (76 Jahre), Borken Bullenkämpe 22 ist seit 40 Jahren Kolpingmitglied.

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25 Jahre Mitgliedschaft

"Milly" Emilie Böing

Die Witwe ist 80 Jahre jung und lebt jetzt „ Im Geelen Graben“ in Borken. Viele Jahre war Sie mit Ihrem Mann Otto am Nordring  zuhause. 1957 haben die beiden geheiratet und ein Haus gebaut. Otto war vielen bekannt, weil er 9 Jahre Vorsitzender der KF Borken war. Milly ist gelernte Kinderkrankenschwester und war als solche im Krankenhaus Wesel und Süchteln tätig. 4 Kinder gingen aus dieser Ehe hervor - 9 Enkel haben die  Familie erweitet. Doch der Sonnenschein ist das erste „Urenkelchen“; ganze 14 Tage alt. Langweile hat die Uroma nicht und vertreibt sich die freie Zeit mit Lesen und  Rätseln.

Gertrud Filz

Gertrud Filz ist seit 25 Jahren Mitglied der Kolpingfamilie Borken.
Die gebürtige Essenerin ist 87 Jahre und lebt mit ihrem Mann in Borken, Kreuzberg 6.
Die beiden haben sich im Krieg kennen gelernt und sind 1959 nach Borken gezogen. Während ihr Mann Heribert bei Kuhlmann in Arbeit stand, versorgte Gertrud, gelernte Verkäuferin, den Haushalt und die 2 Kinder. Heute sind die 3 Enkel der ganze Stolz von Oma und Opa Filz. Bleibt zu erwähnen, dass das Ehepaar 2003 das Fest der „Diamantenen Hochzeit“ feiern konnte.
Seit Gertrud im Rollstuhl sitzt, sind die Hobbys bescheiden geworden. So freut sie sich mit ihrem Mann über eine gute Nachbarschaft und daß die Kinder immer noch gerne nach Hause kommen.

Hannelore Willing

Maximilian (8 J.) und Marian (6 J.) sind das liebste Hobby von  Hannelore Willing. Die Jubilarin ist seit 25 Jahren Mitglied der Kolpingfamilie Borken.
Hannelore, gebürtig aus Bochum, ist in Heiden aufgewachsen. 1957 zog die Familie nach Raesfeld, wo ihr Vater eine Mühle gepachtet hatte, die „Ebbers Mühle“. Hannelore stand zu der Zeit bei Schulten, Oeding in Arbeit. Doch wer arbeitet – soll auch feiern. So lernte sie ihren Mann bei einem Nachbarschaftsfest in Marbeck kennen. 1961 haben Ludwig und Hannelore  geheiratet. Sohn Markus nebst Frau und den beiden Enkelkindern leben mit im Haus. Ihre Hobbys sind: Schwimmen, Singen (Gemener Singekreis) und außerdem unterstützt Sie den DRK Blutspendedienst seit 20 Jahren in der Küche.

 

Josef Sobbe

Herr Josef Sobbe, Borken, Käthe-Kollwitz-Weg 3a, ist seit 25 Jahren Mitglied der Kolpingfamilie Borken.

 

Hedwig und Helmut Moeller

Hedwig und Helmut Moeller, Borken, Naumannstr. 10 sind 25 Jahre Mitglieder in der Kolpingfamilie Borken.

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Allen Jubilaren herzlichen Glückwunsch
und besten Dank, dass Sie der
Kolpingfamilie Borken über die vielen Jahre
die Treue gehalten haben!